Mediation und Streitschlichtung

mediation.jpgViele Auseinandersetzungen enden in einer Eskalationsspirale, weil jede Konfliktpartei in ihren Gefühlen und Bedürfnissen verletzt ist und sich rächen möchte. Jeder ist in seiner Sicht der Dinge gefangen und sucht die Schuld beim anderen. Weil keiner bereit ist, als erster auf den anderen zuzugehen, können Missverständnisse nicht geklärt werden und die Fronten verhärten sich. Beide Seiten reagieren empfindlich und beim geringsten Anlass gibt es neuen Streit.
In solchen Fällen hilft ein festes Konfliktlösungsritual wie die Mediation, bei der eine dritte Person zwischen den Konfliktparteien vermittelt und das Recht auf gewaltfreie Konfliktlösung betont. Ausgebildete Mediatoren, Konfliktlotsen oder Streitschlichter bringen beide Seiten an einen Tisch, sorgen für eine angenehme Gesprächsatmosphäre, helfen den Konflikt zu verstehen und unterstützen die Suche nach einer guten Lösung.

Mit Hilfe der Mediation lernen die Beteiligten

  • sich an Gesprächsregeln zu halten und konstruktiv zu streiten,
  • über (verletzte) Gefühle und Bedürfnisse zu reden,
  • sich in andere hineinzuversetzen (Perspektivenübernahme und Einfühlungsvermögen), und andere Sichtweisen zu respektieren,
  • die Hintergründe und Ursachen eines Konflikts besser zu verstehen,
  • konstruktiv mit Wut und Ärger umzugehen und ihre Impulse besser zu kontrollieren,
  • Wünsche zu äußern, Friedensangebote zu machen und fair zu verhandeln,
  • Kompromisse zu finden und Abmachungen einzuhalten.

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